Davidoff

Historie des Kaffees

Die Geschichte von der weltweiten Verbreitung des Kaffeeanbaus und -genusses nahm in Äthiopien ihren Anfang, wo in der Provinz Kaffa der Ursprung des Kaffeebaums ist. Viele Erzählungen berichten über das Geheimnis der Kaffeebohnen. Eine besonders berühmte Geschichte berichtet von einem äthiopischen Ziegenhirten, der sich darüber wunderte, wie lebhaft seine Ziegen wurden, nachdem sie rote Kaffeebeeren gefressen hatten.

Die ersten Kaffeehäuser wurden in Mekka eröffnet. Sie breiteten sich rasch über die gesamte arabische Welt aus und wurden zu "Schulen des Wissens". Hier wurde Schach gespielt, der neueste Klatsch ausgetauscht, Tanz, Gesang und Musik dargeboten. So etwas hatte es zuvor noch nicht gegeben: einen Ort, an dem man in angenehmer Umgebung gleichzeitig dem Geschäfts- wie dem Sozialleben nachgehen konnte, und der für den Preis eines Kaffees jedem offen stand.

In Europa eilte dem Kaffee im 15. Jahrhundert ein geheimnisvoller Ruf voraus. Habsburger Diplomaten wussten von einem "schwarzen warmen Trank" zur "Verhinderung des Schlafs und Traurigkeit" zu berichten. Das erste Kaffeehaus eröffnete der Armenier Johannes Diodato 1697 in Wien. Von da aus in zahlreichen Haupt- und Handelsstädten eröffneten Cafés und in den Salons der adligen Gesellschaft galt Kaffee als angemessener Luxus.

Im Industriezeitalter etablierte sich Kaffee im Bürgertum und neue Herstellungsmethoden legten den Grundstein für ein größeres Produktionsvolumen. Als Alltagsgetränk hielt der Bohnenkaffee aber erst in den fünfziger Jahren in Europa Einzug. Damals wurde er für alle Bevölkerungsschichten erschwinglich.

Heute gehört Kaffee zu den berühmtesten Getränken weltweit. Daher wird ein ausgeprägter Geschmackssinn für guten Kaffee unter den Connaisseuren auf der ganzen Welt sehr geschätzt.

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